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Versicherung Ombudsmann – Kostenlose Hilfe bei Streit mit der Versicherung

Warum der Ombudsmann dein stärkster Verbündeter sein kann

SchadensMax Redaktion··8 Min. Lesezeit
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Zusammenfassung

Hast du Ärger mit deiner Versicherung? Der Ombudsmann könnte deine Rettung sein. Erfahre, wie du kostenlos Unterstützung erhältst, welche Erfolgsquoten es gibt und wann dieser Weg sinnvoll ist. Mit realen Beispielen und klaren Handlungsanweisungen.

Einfach erklärt

Stell dir vor, deine Versicherung will einen Schaden nicht zahlen, obwohl du überzeugt bist, im Recht zu sein. Bevor du teure Anwälte einschaltest, kannst du den Ombudsmann kontaktieren. Er ist wie ein neutraler Schiedsrichter, der deinen Fall kostenlos prüft und vermittelt. Denk an einen Freund, der dir bei einem Streit mit deinem Handyvertrag hilft – so arbeitet der Ombudsmann, aber für Versicherungen.

Warum der Ombudsmann dein Freund sein könnte

Ein Wasserschaden in deiner Wohnung, die Versicherung zahlt nicht – was nun? Jährlich gibt es laut GDV etwa 11 Millionen Schadensfälle in Deutschland, von denen nicht alle reibungslos verlaufen. Hier hilft der Ombudsmann.

Was der Ombudsmann macht

Der Ombudsmann ist eine unabhängige Schlichtungsstelle. Stell ihn dir als neutralen Schiedsrichter vor, der dein Problem objektiv bewertet. Das Verfahren ist kostenlos und spart dir den Gang zum Gericht.

Wann der Ombudsmann helfen kann

Nehmen wir den Fall von Lisa: Ihre Versicherung verweigerte die Zahlung von 2.500 Euro nach einem Einbruch, da angeblich ein Fenster offen war. Lisa wandte sich an den Ombudsmann. Ergebnis: Die Versicherung zahlte schließlich doch. Solche Fälle sind nicht selten, die Erfolgsquote für Versicherungsnehmer liegt laut Verbraucherzentrale bei etwa 50%.

So gehst du vor

  1. Prüfe deine Unterlagen: Stelle sicher, dass alle relevanten Dokumente wie Policen und Schadensmeldungen vollständig sind.
  2. Schreibe eine Beschwerde: Beschreibe den Sachverhalt klar und präzise. Warum glaubst du, dass die Versicherung im Unrecht ist?
  3. Reiche die Beschwerde ein: Du kannst das einfach online auf der Website des Ombudsmanns tun.
  4. Warte auf Rückmeldung: Der Ombudsmann wird sich mit deiner Versicherung in Verbindung setzen und vermitteln.
  5. Akzeptiere oder lehne ab: Sollte der Vorschlag des Ombudsmanns für dich nicht akzeptabel sein, steht dir der Weg zum Anwalt oder Gericht offen.

Was du NICHT tun solltest

Vermeide es, ungeduldig zu werden und gleich einen Anwalt einzuschalten. Das kann teuer werden und der Ombudsmann könnte eine schnellere Lösung bieten. Lass dich nicht von standardisierten Ablehnungsschreiben der Versicherung abschrecken; oft sind diese nicht das letzte Wort.

Unterschied zu Anwalt und Gericht

Anders als ein Anwalt kostet der Ombudsmann dich nichts. Der Prozess ist zudem meist schneller als ein Gerichtsverfahren, das Monate oder Jahre dauern kann. Ein Gerichtsurteil ist verbindlich, während die Entscheidung des Ombudsmanns lediglich eine Empfehlung ist.

Fazit

Der Ombudsmann kann eine wertvolle Hilfe sein, wenn du mit deiner Versicherung im Clinch liegst. Er kann dir viel Zeit und Geld sparen. Also, bevor du einen Anwalt bemühst, probiere diesen Weg aus.

Quellen und Daten

Laut GDV wurden 2022 über 20.000 Fälle an den Ombudsmann herangetragen. Die Erfolgsquote für Versicherungsnehmer liegt in etwa bei 50%, was zeigt, dass eine Beschwerde oft sinnvoll ist.

Das Wichtigste

  • 1Prüfe alle Versicherungsunterlagen auf Vollständigkeit.
  • 2Reiche eine präzise Beschwerde beim Ombudsmann ein.
  • 3Warte geduldig auf die Rückmeldung des Ombudsmanns.
  • 4Akzeptiere die Schlichtung oder gehe den Rechtsweg.
  • 5Fotografiere Schäden sofort und bewahre alle Beweise auf.

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