Was ist ein Versicherungsmakler?
Ein Versicherungsmakler hilft, die beste Versicherungslösung zu finden, indem er im Interesse des Kunden handelt.
Einfach erklärt
Definition
Ein Versicherungsmakler ist ein unabhängiger Vermittler, der im Auftrag des Kunden handelt, um die bestmögliche Versicherungslösung am Markt zu finden. Er steht rechtlich auf der Seite des Versicherungsnehmers und nicht auf der der Versicherungsgesellschaft.
Wie funktioniert es?
- Der Makler analysiert die Bedürfnisse des Kunden.
- Er vergleicht Angebote verschiedener Versicherungsunternehmen.
- Er empfiehlt dem Kunden die passende Versicherungslösung.
- Er unterstützt den Kunden bei Vertragsabschluss und im Schadensfall.
Wichtige Merkmale
- Unabhängigkeit von Versicherungsunternehmen
- Pflicht, im besten Interesse des Kunden zu handeln
- Rechtliche Beratungskompetenz
- Haftpflichtversicherungspflicht für Beratungsfehler
Vergleich
| Versicherungsmakler | Versicherungsvertreter |
|---|---|
| Unabhängig | An ein Versicherungsunternehmen gebunden |
| Vertritt die Interessen des Kunden | Vertritt die Interessen des Versicherers |
| Zugang zu einer Vielzahl von Produkten | Zugang zu Produkten eines Unternehmens |
Praxisbeispiel
Ein Kunde hat eine Autoversicherung über einen Versicherungsmakler abgeschlossen. Nach einem Unfall übernimmt die Versicherung 10.000 Euro an Reparaturkosten, weil der Makler die passende Police mit umfassendem Schutz gefunden hat.
Rechtsgrundlage
Gemäß § 59 VVG handelt der Versicherungsmakler im Auftrag des Versicherungsnehmers. Die Pflichten des Maklers sind in § 60 und § 61 VVG geregelt.
Häufige Irrtümer
- Ein Makler ist kein Versicherungsvertreter: Er ist unabhängig.
- Ein Makler verdient kein Geld von der Versicherung: Er erhält Provisionen, aber handelt im Kundeninteresse.
- Makler bieten nicht nur teure Policen an: Sie finden die besten Angebote für den Kunden.
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