Was ist eine Glasversicherung?
Eine Glasversicherung deckt Glasbruchschäden an Fenstern und Türen ab und schützt vor hohen Reparaturkosten.
Einfach erklärt
Definition
Eine Glasversicherung ist eine spezielle Versicherung, die Schäden an Glasflächen in Gebäuden abdeckt. Dazu gehören Fenster, Türen und andere Glaselemente, die durch Bruch beschädigt werden können.
Wie funktioniert es?
- Ein Versicherungsnehmer schließt eine Glasversicherung ab, um Glasbruchschäden abzudecken.
- Im Schadensfall meldet er den Glasbruch der Versicherungsgesellschaft.
- Die Versicherungsgesellschaft prüft den Schaden und übernimmt die Kosten für Reparatur oder Ersatz der Glasfläche.
Wichtige Merkmale
- Deckt nur Glasbruch ab, nicht Kratzer oder Verfärbungen.
- Häufig keine Selbstbeteiligung.
- Versicherungssumme oft flexibel wählbar.
Vergleich
| Merkmal | Glasversicherung | Hausratversicherung |
|---|---|---|
| Abdeckung | Nur Glasbruch | Schäden an beweglichen Sachen |
| Selbstbeteiligung | Häufig keine | Oftmals vorhanden |
| Zusatzkosten | Separate Police | Inkludiert bei umfassenderen Policen |
Praxisbeispiel
Ein Sturm wirft einen Ast gegen das Wohnzimmerfenster und es zerbricht. Die Reparatur kostet 600 Euro. Mit einer Glasversicherung übernimmt die Versicherungsgesellschaft diese Kosten.
Rechtsgrundlage
Die genaue Ausgestaltung der Glasversicherung ist nicht gesetzlich geregelt, sondern basiert auf den individuellen Versicherungsbedingungen. Allgemeine Bestimmungen zu Versicherungsverträgen sind im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) zu finden.
Häufige Irrtümer
- "Glasversicherung deckt Kratzer ab": Nein, sie deckt nur Glasbruch ab.
- "Alle Glasarten sind versichert": Falsch, oft wird nur Fenster- und Türglas abgedeckt.
- "Glasversicherung ist für jeden notwendig": Nicht immer, abhängig von der Anzahl und Wichtigkeit der Glasflächen.
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